Checkliste Gerüst-Angebot – So erkennen Sie ein gutes Angebot

Kurzantwort

Ein gutes Gerüst-Angebot enthält mindestens 10 klar formulierte Positionen: Gerüstfläche, Auf-/Abbau, Standzeit, Lastklasse, Transport, Sicherheitsausstattung und Gesamtpreis. Fehlen diese, drohen Nachberechnungen.

Checkliste: Das muss im Angebot stehen

10 Pflicht-Positionen

  • Gerüstfläche in m² – Wie viel Fläche wird eingerüstet?
  • Gerüsttyp – Fassadengerüst, Raumgerüst, o. ä.
  • Lastklasse – Klasse 2, 3 oder höher
  • Auf- und Abbau inkl. – Montage und Demontage
  • Standzeit – Wie viele Wochen inklusive?
  • Kosten pro Extra-Woche – Was kostet jede weitere Woche?
  • Transport inkl. – An- und Abfahrt des Materials
  • Sicherheitsausstattung – Seitenschutz, Belag, Verankerung
  • Zusatzleistungen – Schutznetze, Treppenturm, Konsolen
  • Gesamtpreis inkl. MwSt. – Keine versteckten Kosten

Warnsignale in Angeboten

  • Kein Besichtigungstermin: Seriöse Firmen besichtigen immer vorab
  • Preis „ca." ohne Aufschlüsselung: Drohen Nachberechnungen
  • Standzeit nur 2 Wochen: Zu knapp für die meisten Projekte
  • Keine Lastklasse angegeben: Wie ist das Gerüst belastbar?
  • Transport „nach Aufwand": Kann teuer werden, besonders bei schlechter Zufahrt
  • Keine MwSt. ausgewiesen: Privatkunden müssen immer Bruttopreise erhalten

Sicherheits-Checkliste: Gerüstabnahme

Wenn das Gerüst aufgebaut ist, prüfen Sie diese Punkte vor der Nutzung:

🔍 Visuelle Prüfung

  • Alle Beläge vollflächig verlegt und gesichert?
  • Seitenschutz vorhanden (Geländer, Mittelholm, Bordbrett)?
  • Gerüst am Gebäude verankert?
  • Aufstieg sicher? (Leiter oder Treppenturm)
  • Untergrund stabil? (Lastverteilplatten bei weichem Boden)
  • Prüfprotokoll / Freigabe vom Gerüstersteller vorhanden?
  • Keine fehlenden oder beschädigten Teile?
  • Gekennzeichnet mit Lastklasse und max. Belagbreite?

3 Angebote vergleichen – so geht's

  1. Fotos und Maße vorbereiten: Senden Sie allen Anbietern die gleichen Informationen (Gebäudemaße, Fotos, Lageplan)
  2. Gleichen Leistungsumfang anfordern: Alle sollen den gleichen Gerüsttyp und die gleiche Standzeit anbieten
  3. Positionen vergleichen: Nicht nur den Gesamtpreis, sondern jede einzelne Position (m²-Preis, Standzeit, Zusatzleistungen)
  4. Nicht den billigsten nehmen: Der beste Preis ist der fairste, nicht der niedrigste – Sicherheit hat Priorität

Weiterführend

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