Was kostet ein Gerüst? Preise 2026

Recherchierte Richtwerte für Gerüstkosten in Deutschland – verständlich erklärt, mit echten Beispielen. Von Fassade bis Dach, von Pauschalpreis bis m²-Preis.

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Geschätzte Rüstfläche

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Vorne: 0
Rechter Giebel: 0
Hinten: 0
Linker Giebel: 0
Konsolenbedarf (lfm = Laufmeter)
30er Konsole: 0 lfm
70er Konsole: 0 lfm
Dachfangnetz
Schutznetzbedarf: 0 lfm

* Unverbindlicher Netto-Kostenvoranschlag. Preisangaben zzgl. MwSt.

Kurzantwort

Ein Gerüst kostet in Deutschland durchschnittlich ca. 7 € pro m² Gerüstfläche – inklusive Auf- und Abbau sowie bis zu 4 Wochen Standzeit. Für ein typisches Einfamilienhaus (ca. 200–250 m²) bedeutet das Gesamtkosten von rund 2.000 bis 3.500 €. Die meisten Firmen berechnen einen Mindestpreis von ca. 1.200 €, auch bei kleinen Projekten.

Richtwerte basierend auf Marktrecherche 2025/2026, Quellen: sanier.de, my-hammer.de, rolle-gerueste.de u. a. → Methodik

Zuletzt aktualisiert: März 2026

Gerüstkosten auf einen Blick

Leistung Preisspanne Durchschnitt Hinweis
Fassadengerüst pro m² ca. 7 € ~7 €/m² inkl. Auf-/Abbau, 4 Wo. Standzeit
Einfamilienhaus (200–250 m²) 2.000 – 3.500 € ~2.500 € Komplettpreis, Standard-Fassade
Zusätzliche Standzeit 6 % (mind. 100 €/Wo) pro Woche oder ca. 6 % der Auftragssumme (mind. 100 €)
Mindestpreis (Pauschal) 1.000 – 1.200 € ~1.200 € Auch bei kleinen Flächen
Gehweg-Genehmigung 50 – 300 € + Nutzungsgebühr Städtisch, variabel

Alle Angaben sind Richtwerte inkl. MwSt. Tatsächliche Preise variieren je nach Region, Gerüsttyp und Projekt. → Zur Methodik

Typische Szenarien

Klein

Balkon / kleine Fassade

ab 1.200 €
  • Gerüstfläche ca. 50–80 m²
  • Standzeit 2–3 Wochen
  • Typ Fassadengerüst
  • Besonderheit Mindestpreis greift
Mittel

Einfamilienhaus komplett

2.000 – 3.500 €
  • Gerüstfläche ca. 200–250 m²
  • Standzeit 3–4 Wochen
  • Typ Fassadengerüst
  • Häufigstes Projekt Fassade streichen
Groß

Mehrfamilienhaus / Dach

3.500 – 8.000 €+
  • Gerüstfläche 300–500+ m²
  • Standzeit 4–8+ Wochen
  • Typ Fassade + Dachfangschutz
  • Besonderheit Genehmigung ggf. nötig

Was beeinflusst den Gerüstpreis?

Die Gerüstkosten hängen von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten im Überblick:

Profi-Details

Gerüste werden in sechs Lastklassen eingeteilt, die die zulässige Belastung pro m² Gerüstbelag angeben:

  • Klasse 2 (150 kg/m²): Für Inspektions- und leichte Malerarbeiten – am häufigsten bei Wohngebäuden.
  • Klasse 3 (200 kg/m²): Für Putz-, Mauer- und Fassadenarbeiten – Standard bei Sanierungen.
  • Klasse 4–6 (300–600 kg/m²): Für schwere Arbeiten mit Materiallagerung – nur bei speziellen Bauprojekten nötig.

Für die meisten Haus-Projekte (Streichen, Dacharbeiten) reicht Lastklasse 2 oder 3.

Konsolen erlauben es, das Gerüst an Vorsprüngen (Erker, Simse, Balkone) vorbeizuführen. Diese Spezialteile kosten zusätzlich und erfordern oft eine statische Berechnung. Bei einem Erker kann der Mehrpreis bei 200–500 € liegen.

Schutznetze (Dachfangnetze) fangen Personal und Material bei Dacharbeiten auf – vorgeschrieben bei Dachneigung ab 20° und Arbeitshöhe ab 3 m. Staubschutzfolien schützen Fassaden und Nachbargrundstücke bei Sanierungsarbeiten. Kosten: ca. 15 €/lfm für Netze, 2–6 €/m² pro Laufmeter.

Seit dem 1. Juli 2024 dürfen Gerüste für Dritte nur noch von Meisterbetrieben aufgestellt werden. Die bisherige Übergangsregelung für andere Gewerke ist entfallen. Privatpersonen dürfen Gerüste auf dem eigenen Grundstück für eigene Zwecke aufbauen, müssen aber Sicherheitsvorschriften beachten (DGUV 201-011).

Typische Kostenfallen

  • Angebot ohne Besichtigung: Seriöse Gerüstbauer besichtigen das Objekt. Ohne Besichtigung drohen Nachberechnungen.
  • Standzeit vergessen: Wenn das Projekt länger dauert als geplant, laufen Standzeit-Zuschläge auf.
  • Genehmigung vergessen: Steht das Gerüst auf dem Gehweg, brauchen Sie eine Sondernutzungserlaubnis – sonst droht ein Bußgeld.
  • Zu günstiges Angebot: Wenn wichtige Sicherheitsmaßnahmen (Verankerung, Seitenschutz) fehlen, muss nachgerüstet werden.
  • Enge Zufahrt: Langer Transportweg vom LKW zum Gebäude kann zu erheblichen Mehrkosten führen.

So bekommst du ein gutes Angebot

  • Mindestens 3 Angebote von verschiedenen Gerüstbauern einholen
  • Darauf achten, dass Auf-/Abbau, Standzeit und Transport im Preis enthalten sind
  • Fotos und einen Lageplan mitsenden, damit genau kalkuliert werden kann
  • Nach Lastklasse und Gerüsttyp fragen – nicht jedes Gerüst passt für jedes Projekt
  • Klären, ob eine Gehweg-Genehmigung nötig ist und wer sich darum kümmert

→ Zur vollständigen Checkliste

Ratgeber-Themen

Gerüstkosten in NRW

Finden Sie Gerüst-Richtwerte für Ihre Stadt in Nordrhein-Westfalen:

Gerüstkosten in weiteren Großstädten

Hier finden Sie Richtwerte für andere große Städte in Deutschland:

Häufige Fragen zu Gerüstkosten

Ein Gerüst kostet im Durchschnitt zwischen ca. 7 € pro m² Gerüstfläche. Dieser Preis gilt für ein Standard-Fassadengerüst inklusive Auf- und Abbau sowie einer Standzeit von bis zu 4 Wochen. Je nach Region, Gerüsttyp und Zusatzleistungen kann der Preis auf 7 bis 15 € pro m² variieren.

Für ein typisches Einfamilienhaus mit ca. 200–250 m² Gerüstfläche liegen die Kosten bei 2.000 bis 3.500 €, inklusive Auf-/Abbau und 4 Wochen Standzeit. Die meisten Gerüstbauer berechnen einen Mindestpreis von ca. 1.200 €. → Mehr zu Einfamilienhaus-Kosten

Ja. Die meisten Gerüstbauunternehmen berechnen einen Mindestpreis (Pauschalpreis) von ca. 1.000 bis 1.200 €, auch bei kleinen Flächen. Das liegt an den fixen Kosten für Anfahrt, Auf-/Abbau und Logistik, die unabhängig von der Fläche anfallen. → Mehr zum Pauschalpreis

In der Regel sind bis zu 4 Wochen Standzeit im Grundpreis enthalten. Jede weitere Woche kostet zusätzlich ca. 6 % der Auftragssumme an (mindestens jedoch 100 €). → Mehr zu Standzeit & Miete

Wenn das Gerüst auf einem öffentlichen Gehweg oder einer Straße steht, benötigen Sie eine Sondernutzungserlaubnis von der Stadt. Die Kosten liegen je nach Stadt zwischen 50 und 300 € an Verwaltungsgebühren, plus laufende Nutzungsgebühren pro m² und Monat. → Mehr zu Genehmigungen

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